Manualmedizin & funktionelle Orthopädie

für klein & Groß

Seien Sie ganz herzlich willkommen in unserer Praxis für Manuelle Medizin & funktionelle Orthopädie. Wir vereinen die klassische, konservative Orthopädie in all Ihren Facetten mit der modernen manualmedizinischen Diagnostik und Therapie.

Das Fachgebiet Orthopädie beschränkt sich nicht auf den Bewegungsapparat allein und ist vielmehr mit anderen Organsystemen, den Augen, den Ohren, dem Gleichgewichtsorgan, dem Kau-Kiefergelenkssystem, den inneren Organen und letztlich mit unserer Seele und dem psychosozialen Wohlbefinden verknüpft. Dies gilt für alle Altersklassen vom Neugeborenen bis zum Erwachsenen.

Entsprechend richten wir unseren Focus nicht allein auf den Bewegungsapparat sondern unternehmen den Versuch, einer ärztlich-anständigen, umfassenden Beurteilung des „Gesamtsystems Mensch“ unter Rückgriff auf verschiedene Verfahren der Diagnostik.

Hierzu bedarf es Zeit und somit beschränken wir uns auf einen Bruchteil der in orthopädischer Praxis üblichen Patientenzahlen, um Ihnen nach individueller Diagnostik auch eine individuelle Beratung und Therapie zukommen lassen zu können.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

MANUALMEDIZIN

Unser Verständnis der Manuellen Medizin deckt sich sehr wahrscheinlich nicht mit Ihren Erfahrungen. Wir verstehen hierunter nicht die schlichte Anwendung unterschiedlicher Handgriffe an der Wirbelsäule oder der Peripherie, sondern leben die Manuelle Medizin als diagnostisches und therapeutisches Konzept.

Dabei können wir auf ein großes Spektrum aus den unterschiedlichen „Schulen“ der Chirotherapie, Chiropraktik und Osteopathie zurückgreifen. Mit dem volksmündlichen „Einrenken“ hat dieses Konzept keine Gemeinsamkeiten.

Die Komplexe Interaktion der Wirbelsäule, insbesondere der oberen Halswirbelsäule, mit den unterschiedlichen Organsystemen macht diese zugleich zum empfindlichen „Störfaktor“ als auch zum idealen Zugangsweg, um auch wirbelsäulenferne Organsysteme erfolgreich therapeutisch zu beeinflussen.

Grundlage hierfür mag im einfachsten Fall eine kurze Erhebung der Anamnese und ein einfacher Handgriff sein - in vielen Fällen bedarf es einer sorgfältigen ärztlichen funktionellen Diagnostik und der Einordnung des aktuellen Befundes in seinen Gesamtkontext. Hierzu bedarf es dann weitaus mehr - Rückgriffe auf neurologische, pädiatrische, zahnmedizinische, kieferorthopädische und entwicklungsmedizinische Aspekte sind dann unabdingbar und rüsten uns für die täglichen Herausforderungen der Praxis.

ENTWICKLUNGSMEDIZIN

Unter Entwicklungsmedizin verstehen wir im weitesten Sinne die entwicklungsorientierte Diagnostik, mit dem Ziel entwicklungsbezogene „Leistungsparameter“ für die jeweilige Altersgruppe zu erfassen und in ihren intraindividuellen und interrindividuellen Kontext einzuordnen.

Hierzu gehört in den ersten beiden Lebensjahren eine detaillierte neurologische Untersuchung basierend auf der systematischen Neurologie des Neugeborenen ebenso wie die videobasierte Diagnostik der General Movements (n. H. Prechtl u. Chr. Einspieler) und des Infant Motor Profile (n. M. Hadders-Algra).

Darüberhinaus kommen etablierte Testverfahren anhand standardisierter Testaufgaben und Skalen zur Anwendung, die uns erlauben Ihr Kind mit seiner individuellen Entwicklung einzuschätzen und ggfs. entsprechende fördernde Maßnahmen mit Ihnen zielgerichtet zu besprechen.

Die Entwicklungsbeurteilung aller Altersklassen erfolgt nach dem Grenzsteinprinzip der Tübinger Schule (n. RMichaelis u. R.Berger).

Röntgendiagnostik

Modernste digitale Röntgendiagnostik mit zugleich minimalster Strahlenbelastung für den Patienten - hierzu haben wir eigens ein modernes digitales Schwenkbügel-Röntgensystem.

Vielfach ist die Grundlage einer sauberen manualmedizinischen Diagnostik auch die sorgfältige Analyse eines Röntgenbildes unter funktionell-morphologischen Aspekten. In einigen Fällen ist sie unabdingbar und erlaubt den Ausschluss einer Fehlbildung, in anderen Fällen hilft sie aufgrund der zusätzlichen Information einen zeitigeren und / oder nachhaltigeren therapeutischen Erfolg zu erreichen.

In jedem Fall ist die Röntgendiagnostik streng ärztlich indiziert und keine Routinemaßnahme, auf keinen Fall Bedingung einer jeden Therapie.

Ultraschalldiagnostik
Ganz ohne Röntgenstrahlung kommt die Ultraschalldiagnostik zur Anwendung. Sie erlaubt gegenüber dem Röntgen, bei dem ja ein statisches Bild erzeugt wir, die Betrachtung in der Bewegung und hat damit einen festen Platz in der Gelenkdiagnostik erlangt. Insbesondere in der Diagnostik der frühen Reifungsverzögerungen der Hüftgelenke und damit der Prävention der Hüftdysplasie ist die Hüftgelenkssonographie nach R. Graf unverzichtbar geworden. Im Regelfall wird diese Diagnostik bereits bei der Vorsorgeuntersuchung U2 durchgeführt und sollte bei der U3 auch dann durchgeführt werden, wenn das „Ergebnis“ bei der U2 bereits prima war. Einmal gut ist nämlich nicht immer gut! Verlaufskontrollen und Zweituntersuchungen in besonderen Fragestellungen führen wir hier gerne durch.

verpflichtender Rechtshinweis:

Auf diesen Seiten werden Diagnostik- und Therapieformen genannt, die in der Wissenschaft in ihrer Bedeutung und Tragweite nicht einheitlich beurteilt werden. Insbesondere die Therapieformen der Manuellen Medizin werden in der Wissenschaft nicht einheitlich gesehen. Auch liegt diesbezüglich den Therapieformen noch keine randomisierte, placebokontrollierte Doppelblindstudie zugrunde, wie es die höchstrichterliche Rechtsprechung für gesundheitliche Wirkaussagen erfordert. In der Nennung bespielhaft aufgeführter Anwendungsgebiete der Manuellen Medizin kann kein individuelles Heilversprechen oder eine Garantie zur Linderung / Verbesserung aufgeführter Krankheiten / Krankheitszustände liegen.

Öffnungszeiten:
MO – DI:  8:00 – 13:00 Uhr und 14:00 – 17:00 Uhr
MI – DO:  9:00 – 13:00 Uhr und 14:00 – 18:00 Uhr
FR:  8:00 Uhr – 14:00 Uhr

Dr. med. Holger Spittank
Praxis für Manuelle Medizin & funktionelle Orthopädie
Sternstr. 22 | 48145 Münster
Tel.: 0251-29 79 73 00 00
Fax.: 0251-29 79 73 00 10


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